Die wunderbare Welt des Igel

Was ist Kälte??

+10°C
Die Bewohner von Mietwohnungen im Ruhrgebiet drehen die Heizung an. Die Sauerländer pflanzen Blumen.
+5°C
Die Sauerländer nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
+2°C
Italienische Autos springen nicht mehr an.
0°C
Destilliertes Wasser gefriert.
-1°C
Der Atem wird sichtbar. Zeit, im Ruhrgebietsreisebüro einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Sauerländer essen Eis und trinken kaltes Veltins.
-4°C
Die Katze will mit ins Bett.
-10°C
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen. Die Sauerländer gehen im Hennesee schwimmen.
-12°C
Zu kalt zum Schneien.
-13°C
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18°C
Die Sauerländer Hausbesitzer machen den Kaminofen an.
-20°C
Der Atem wird hörbar.
-22°C
Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.
-23°C
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24°C
Russische Autos springen nicht mehr an.
-26°C
Aus dem Atem kann Baumaterial für die Schneetheke geschnitten werden.
-29°C
Die Katze will unter den Schlafanzug.
-30°C
Kein richtiges Auto springt mehr an. Der Sauerländer sagt „Jau, woll?!“, tritt gegen den Reifen und startet seinen Trecker.
-31°C
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Im Sauerland beginnen die Fußballmannschaften mit dem Training für den Frühling.
-35°C
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Sauerländer schaufeln den Schnee vom Dach.
-39°C
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Im HSK schließt man den obersten Hemdknopf.
-44°C
Die Sauerländer Bürokollegen überlegen, evtl. das Bürofenster zu schließen.
-45°C
Die Sauerländer schließen das Klofenster.
-48°C
Die Ruhrpottbewohner ziehen unter Tage.
-50°C
Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Sauerländer tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
-70°C
Die Eisbären verlassen den Nordpol. Am Rande Winterbergs wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75°C
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis. Die Sauerländer klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.
-120°C
Alkohol gefriert.
Folge davon: Der Sauerländer ist sauer.
-268°C
Helium wird flüssig.
-270°C
Die Hölle friert.
-273,15°C
Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen. Die Sauerländer geben zu: „Ja, es ist etwas kühl, gib mir noch einen Schneider Korn zum Lutschen!“
Und jetzt kennst Du den Unterschied zwischen Sauerländern und Weicheiern.
Also stell dich nicht so an

DIE ETWAS ANDERE ADVENTGESCHICHTE AUS DEM SAUERLAND: NICHTS FÜR WEICHEIER

🙂
AUS DEM TAGEBUCH EINES EHEPAARES, DAS LETZTES JAHR AUS DEM RUHRGEBIET NACH WINTERBERG GEZOGEN IST:
12.August
Heute haben wir unser neues Haus bezogen, im sonnenverwöhnten Sauerland. Es ist herrlich hier. Die Berge sind majestätisch anzuschauen.
Ich kann es kaum erwarten, sie schneebedeckt zu sehen.
Ich liebe diesen Ort.
14.Oktober
Das Sauerland ist das schönste Plätzchen auf der Erde.
Das Herbstlaub leuchtet in allen Farben von Gelb bis Orange über Feuerrot.
Ich habe einen Spaziergang in unseren herrlichen Bergwäldern gemacht und dabei einen Hirsch gesehen.
Es sind die schönsten Tiere auf Gottes weiter Flur.
Gar keine Frage, ich fühle mich wie im Paradies.
Ich liebe diese Gegend.
11.November
Bald geht es los mit der Hirschjagd.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so anbetungswürdige Geschöpfe totschießen kann.
Hoffentlich schneit es bald.
Ich liebe das Sauerland.
2.Dezember
Letzte Nacht hat es geschneit.
Beim Aufstehen war alles in weiße Watte gehüllt. Wie auf der Ansichtskarte.
Wir sind raus gegangen, um den Schnee in der Einfahrt weg zu räumen und wir haben eine Schneeballschlacht gemacht.
Ich habe gewonnen.
Als der Schneepflug vorbei kam, durften wir die Einfahrt noch mal frei schaufeln.
Eine wunderbare Gegend, dieses Sauerland.
12.Dezember
Letzte Nacht wieder Schnee — wunderbar.
Der Schneepflugfahrer hat wieder allerlei Schabernack im Sinn und pflügt unsere Einfahrt randvoll.
Ich liebe diese Menschen.
19.Dezember
Letzte Nacht noch mehr Schnee. Ich komme nicht mehr zur Arbeit.
Der Weg ist schulterhoch mit Schnee zugepackt.
Ich bin vom Schaufeln fix und fertig.
Scheiß Schneepflugfahrer.
22.Dezember
Die ganze Nacht fällt diese weiße Scheiße vom Himmel.
An beiden Händen habe ich Blasen vom ewigen Geschaufel.
Ich weiß hundertprozentig: der Schneepflug versteckt sich gleich um die Ecke und lauert, bis ich den Weg frei geschaufelt habe.
Arschloch!
25.Dezember
Fröhliche Weihnachtsbescherung!
Schneescheiße so weit das Auge reicht. Wenn ich die Missgeburt von Schneepflugfahrer erwische, hau ich ihm die Schnapsnase platt.
Warum streuen die eigentlich kein Salz?
Auf dieser Rutschbahn bricht man sich doch alle Knochen.
Vollidioten!
27.Dezember
Letzte Nacht wieder Schneescheiße — was sonst!
Ich bin seit drei Tagen eingesperrt und geh nur nach draußen, wen der Schneepflug vorbei dröhnt. Einfahrt frei schaufeln!
Ich kann nirgendwo hin. Das Auto liegt irgendwo unter dem Schneegebirge.
Der Wetterfritze meint, diese Nacht kriegen wir noch mal 25 cm von dem Dreck.
Weißt Du, wie viel das in Schneeschaufelladungen sind, 25 cm?
Es ist leichter, ein Meer auszusaufen.
28.Dezember
Der Hilfsschüler von der Wettervorhersage hat sich vertan. Es waren 80 cm.
Wenn das so weiter geht, sind wir im Spätsommer einigermaßen schneefrei.
Der Schneepflug ist auf der Straße stecken geblieben.
Dieser Granatendepp von Fahrer kommt an und will sich eine Schaufel ausborgen.
Ich habe ihm höflich nahe gebracht, das mir erst sechs davon kaputt gegangen sind, weil ich ständig den Schnee wegschippe, den er mir in die Einfahrt schmeißt.
Anschließend habe ich meine letzte Schaufel auf seiner hübschen Pudelmütze zerschlagen.
Eingeborenentrottel!
4.Januar
Überraschung. Ich konnte heute mit dem Auto raus.
Ich bin zum Supermarkt gefahren, um Vorräte und eine neuen Schaufel zu kaufen.
Auf dem Rückweg rennt mir so ein Rindvieh von Hirsch ins Auto — 3000 € Schaden.
Dieses Hirschgesindel gehört abgeknallt. Ich dachte, das hätten die Jäger bereits im November erledigt.
Waidmannsfratzen!
3.Mai
War mit dem Auto in der Werkstatt.
Ob du’s glaubst, oder nicht. Die Karre ist total durch gerostet. Das kommt von der elenden Salzerei.
Ich hasse diese Gegend!
10.Mai
Die Möbelpacker sind da.
Es gibt Menschen, die sich im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte befinden
– und es gibt Menschen, die sich freiwillig im Sauerland befinden.
Wir kommen zurück in den Ruhrpott!
Scheiß Gebirge! Scheiß Schnee!
Schneescheiße!
Anmerkung zum Schluss:
Einmal mehr zeigt sich, dass das Sauerland als Urlaubsort zu bevorzugen ist. 365 Tage wohnen sollten hier nur die Härtesten. Denn das Sauerland ist nichts für Weicheier – deswegen singen auch nur Einheimische: “Sauerland – mein Herz schlägt für das Sauerland …”

Novelle zum Infektionsschutzgesetz

Das Infektionsschutzgesetz wird erweitert, um „gerichtsfester“ zu sein. Im Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes wurde ein Paragraf neu hinzugefügt, der § 28a. Darin wurden sehr konkrete Maßnahmen aufgenommen – von Ausgangsbeschränkungen, über die Maskenpflicht bis zu Reisebeschränkungen. Um diese Eingriffe in die Grundrechte abzusichern, soll das Gesetz um Artikel 7 ergänzt werden. Darin heißt es: „die Grundrechte der Freiheit der Person …, der Versammlungsfreiheit …, der Freizügigkeit … und der Unverletzlichkeit der Wohnung … [werden] eingeschränkt.“

Am 3. November 2020 legten CDU/CSU und SPD den „Entwurf eines Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ vor. Hier einige Auszüge aus der Vorabfassung, die in der Drucksache 19/23944 veröffentlicht wurden.

Im Vorwort heißt es: „Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Parlamentsvorbehalts aus Artikel 80 Absatz 1 Satz 1 und Satz 2 des Grundgesetzes angesichts der länger andauernden Pandemielage und fortgesetzt erforderlichen eingriffsintensiven Maßnahmen zu entsprechen, ist eine gesetzliche Präzisierung im Hinblick auf Dauer, Reichweite und Intensität möglicher Maßnahmen angezeigt. Der Gesetzgeber nimmt vorliegend die Abwägung der zur Bekämpfung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite erforderlichen Maßnahmen und den betroffenen grundrechtlichen Schutzgütern vor und regelt somit die wesentlichen Entscheidungen.“

Um den neu hinzugefügten § 28a abzusichern, der deutliche Einschränkungen beinhaltet, wurde der Artikel 7 neu aufgenommen. Dieser lautet:

Durch Artikel 1 Nummer 16 und 17 werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt.

Die hier genannten Artikel Nr 16 und 17 beziehen sich genau auf den im folgenden dargestellten § 28 a.

Neu hinzugefügt wurde § 28a: „Besondere Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des #Coronavirus SARS-CoV-2“

Zitat Artikel 1 bis 3

(1) Notwendige #Schutzmaßnahmen im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 1 können im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1 durch den Deutschen Bundestag neben den in § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 genannten insbesondere auch sein

1. Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen im privaten sowie im öffentlichen Raum,
2. Anordnung eines Abstandsgebots im öffentlichen Raum,
3. Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht),

4. Untersagung oder Beschränkung des Betriebs von Einrichtungen, die der Kultur- oder Freizeitgestaltung zuzurechnen sind,
5. Untersagung oder Beschränkung von Freizeit-, Kultur- und ähnlichen Veranstaltungen,
6. Untersagung oder Beschränkung von Sportveranstaltungen,
7. Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne von § 33 oder ähnlicher Einrichtungen sowie Erteilung von Auflagen für die Fortführung ihres Betriebs,
8. Untersagung oder Beschränkung von Übernachtungsangeboten,
9. Betriebs- oder Gewerbeuntersagungen oder Schließung von Einzel- oder Großhandel oder Beschränkungen und Auflagen für Betriebe, Gewerbe, Einzel- und Großhandel,
10. Untersagung oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Veranstaltungen,

11. Untersagung sowie dies zwingend erforderlich ist oder Erteilung von Auflagen für das Abhalten von Versammlungen oder religiösen Zusammenkünften,
12. Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder zu bestimmten Zeiten,
13. Untersagung oder Beschränkung des Betriebs von gastronomischen Einrichtungen,
14. Anordnung der Verarbeitung der Kontaktdaten von Kunden, Gästen oder Veranstaltungsteilnehmern, um nach Auftreten eines Infektionsfalls mögliche Infektionsketten nachverfolgen und unterbrechen zu können,
15. Reisebeschränkungen.
Die Anordnung der Schutzmaßnahmen muss ihrerseits verhältnismäßig sein.

 

(2) Die Schutzmaßnahmen sollen unter Berücksichtigung des jeweiligen Infektionsgeschehens regional bezogen auf die Ebene der Landkreise, Bezirke oder kreisfreien Städte an Schwellenwerten ausge-richtet werden, soweit Infektionsgeschehen innerhalb eines Landes nicht regional übergreifend oder gleich-gelagert sind. Schwerwiegende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwel-lenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Betracht. Stark einschränkende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben in Betracht. Unterhalb eines Schwellen wertes von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kommen insbesondere einfache Schutzmaßnahmen in Betracht. Vor dem Überschreiten eines Schwellenwertes sind entsprechende Maßnahmen insbesondere dann angezeigt, wenn die Infektionsdynamik eine Überschreitung des Schwellenwertes in absehbarer Zeit wahrscheinlich macht. Bei einer bundesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind bundesweit einheitliche schwerwiegende Maßnahmen anzustreben. Bei einer landesweiten Überschreitung eines Schwel-lenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind landesweit einheitliche schwerwiegende Maßnahmen anzustreben. Die in den Landkreisen, Bezirken oder kreisfreien Städten auftretenden Inzidenzen werden zur Bestimmung des jeweils maßgeblichen Schwellenwerts durch das Robert Koch-Institut wöchentlich festgestellt und veröffentlicht.

(3) Notwendige Schutzmaßnahmen im Sinne des Absatz 1 und der §§ 28 Absatz 1 Satz 1 und 2, 29 bis 31 können, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist, einzeln oder kumulativ angeordnet werden. Weitere zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 erforderliche Schutzmaßnahmen bleiben unberührt.

Erklärungen und Konkretisierungen zu § 28a

Im folgenden Teil des Entwurfs werden die oben aufgelisteten 15 Maßnahmen näher erläutert. Hier wiederum Auszüge aus dem Text (S. 27 ff):

Zu 2. Abstandsgebot

Insbesondere steigt die Aerosolausscheidung bei lautem Sprechen, Singen oder Lachen stark an. In Innenräumen steigt hierdurch das Risiko einer Übertragung deutlich, auch über einen größeren Abstand als 1,5 m. Wenn der Mindestabstand von 1,5 m ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, z. B. bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko. Bei einer Ausbreitung der Pandemie kann es daher erforderlich sein, Abstandsgebote konsequent auch in öffentlichen Innenräumen wie auch im Freien einzuhalten und Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – zu vermeiden.

Personen, die kein aufgrund der Rechtsverordnung erforderliches ärztliches Zeugnis oder keinen sonstigen Nachweis vorlegen sind verpflichtet, eine Untersuchung auf Ausschluss der bedrohlichen übertragbaren Krankheit nach Absatz 8 zu dulden (Satz 2).

Zu 3. Maskenpflicht

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht) nach Nummer 3 ist ein zentraler Baustein zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Sie stellt eine notwendige und einfache Schutzmaßnahme dar.

Zu 7. Schließung von Kitas und Schulen

Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des § 33 des Infektionsschutzgesetzes (bspw. Kindertagesstätten und Schulen) oder ähnliche Einrichtungen sind wegen des dortigen Zusammentreffens vieler Personen in engen räumlichen Verhältnissen risikogeneigt. Insbesondere der Umstand, dass in diesen Einrichtungen häufig Säuglinge, Kinder und Jugendliche teilweise täglich miteinander und mit dem betreuenden Personal in engen Kontakt kommen, kann Infektionsgefährdungen begründen, da diese engen Kontakte die Übertragung des Coronavirus begünstigen. Die Beschränkung oder auch die Untersagung des Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen trägt dazu bei, das Infektionsrisiko erheblich zu reduzieren und dient damit zugleich der Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus. Dabei muss der Bildungsauftrag in der Abwägung berücksichtigt werden.

Zu 8. Beherbergungsverbot

Als notwendige Schutzmaßnahmen kommt auch eine Beschränkung von Übernachtungsangeboten in Betracht. … Notwendige Übernachtungen, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke, können in Abwägung der betroffenen Schutzgüter ausgenommen sein. Berufliche Zwecke können etwa auch für Personen vorliegen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Bundesgebiet einreisen, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen (bspw. Saisonarbeiter).

Zu 9. Betriebe, Gewerbe, Einzel- und Großhandel

Für eine Kontaktreduzierung oder ggf. eine Kontaktvermeidung kommen nicht nur die in einem Betrieb arbeitenden Personen in Betracht. Sofern die Erwerbstätigkeit auch Kunden- oder Besucherverkehr beinhalten, sind gerade die Kontakte von besonderer Relevanz, da es sich hier häufig um Wechselkontakte handeln dürfte, die eine Weiterverbreitung des Virus an weitere Personengruppen besonders begünstigen und die Kontaktnachverfolgung erschweren. Daher sind gerade Maßnahmen im Kontext von Kunden- und Besucherverkehr angezeigt.

Je nach Art der bei Arbeitsprozessen in Betrieben zu erwartenden Kontakten sind angemessene Schutz- und Hygienekonzepte vorzusehen. Hierzu gehört insbesondere, mit geeigneten Maßnahmen sicherzustellen, dass Mindestabstände zwischen Mitarbeitenden, Kunden oder Besuchern eingehalten werden können. Ein geeignetes Mittel zur Kontaktreduzierung ist z. B. eine Beschränkung der Zahl von gleichzeitig in einem Ladengeschäft anwesenden Kunden bezogen auf die Verkaufsfläche.

Dienstleistungen sind ggf. zu verbieten, wenn es typischerweise zu einem engen körperlichen Kontakt während einer nicht unerheblichen Zeitspanne zwischen dem Dienstleistenden und dem Kunden bzw. der Kundin kommt. Das gilt beispielsweise für Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- oder Piercing-Studios und ähnliche Betriebe. Gerade bei körpernahen Dienstleistungen besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, das minimiert werden sollte. Soweit jedoch andere hochrangige Schutzgüter, wie die Gesunderhaltung oder Rehabilitation z. B. bei Physio-, Ergo- und Logotherapien, bei der Dienstleistung im Vordergrund stehen, sind strenge Schutz- und Hygienekonzepte vorzugswürdig.

Besonders wichtig sind Kontakte über eine nicht unerhebliche Zeitspanne zwischen dem Dienstleistenden und dem Kunden bzw. der Kundin. Flüchtige Berührungen – wie sie etwa beim Bezahlvorgang vorkommen können – stellen dagegen ein wesentlich geringeres Risiko dar, die nur in Ausnahmefällen eine Untersagung rechtfertigen dürften, aber auch Schutz- und Hygienevorsorge erforderlich machen können.

Zu 10: Veranstaltungen

Die Beschränkung von Personenansammlungen ist im Hinblick auf das Ziel der Kontaktreduzierung zwingend erforderlich.

Zu 11: Religions- und Versammlungsfreiheit

Die Beschränkung von Versammlungen wie auch von religiösen Zusammenkünften führen zu tiefgreifenden Grundrechtseingriffen. Bei Beschränkungen der Religionsausübung und von Versammlungen muss dem hohen Schutzgut der Religionsfreiheit und der Versammlungsfreiheit Rechnung getragen werden. Eine zeitweise Beschränkung der Versammlungs- wie auch Glaubensfreiheit ist unter Berücksichtigung der derzeitigen Infektionslage in Abwägung mit dem Ziel einer Reduzierung von Infektionszahlen in einer volatilen Pandemielage unter erhöhten Rechtfertigungsanforderungen zulässig, um dem Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit angemessen gewährleisten zu können. Angemessene Schutz- und Hygienekonzepte haben Vorrang vor Untersagungen, sofern deren Einhaltung erwartet werden kann. Sofern jedoch Anhaltspunkte für die Nichteinhaltung vorliegen, kommen Verbote in Betracht. …

Gleichwohl können auch Versammlungen unter freiem Himmel durch eine begrenzte Aufstellfläche oder die schiere Vielzahl von Teilnehmern die durchgehende Einhaltung von Mi-destabständen erschweren oder verunmöglichen, so dass Auflagen bis zu Verboten sachgerecht sein können

Zu 12: Alkoholverbot

Die erhöhte Attraktivität des öffentlichen Raums bei geschlossenen gastronomischen Einrichtungen ist ferner einzukalkulieren. Hierdurch werden bestimmte öffentliche Plätze besonders attraktiv, um Partys o. ä. zu feiern. Des Weiteren dient ein Alkoholausgabeverbot dazu, spontanen gemeinschaftlichen (weiteren) Alkoholkonsum zu reduzieren, da eine zunehmende Alkoholisierung der Einhaltung der hier gesetzlich im Zentrum stehenden Kontaktminimierung entgegensteht. Das gilt insbesondere zur Nachtzeit.

Zu 13: Gastronomie

Der Betrieb von Schank- und Speiseräumen kann bei entsprechendem Infektionsgeschehen vollständig untersagt werden. Alternativ kommen auch Sperrstunden in Betracht, da insbesondere ein längeres oder nächtliches Verweilen zu stär-kerem Alkoholkonsum anregt und damit vermehrt unmittelbare Kontakte zu erwarten sind.

Zu 14: Kontaktdaten

Kontakte, die potentiell zu einer Infektion führen, [müssen] auch ermittelt werden können. Eine wirksame Kontaktnachverfolgung bedingt, dass auch Informationen über Begegnungen erhoben werden. Allein die Befragung von Betroffenen kann das nicht sicherstellen, zumal die Erinnerung oftmals nur bedingt taugliche oder vollständige Informationen liefert. Erforderlich ist vielmehr, dass von Kunden, Gästen oder Veranstaltungsteilnehmern systematisch die Daten erfasst werden, damit im Infektionsfall bei zeitlichem und räumlichem Zusammenhang eine möglichst große Zahl von Betroffenen ermittelt und kontaktiert werden kann.

6. November: Erste Lesung im Bundestag

Am Freitag dem 6. November erfolgt die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag. Der gesamte Gesetzesentwurf ist hier zu lesen: https://dserver.bundestag.de/btd/19/239/1923944.pdf.

Der Bundestag entscheidet Mitte November über das neue Gesetz. Danach hat das Parlament keine Mitsprachemöglichkeit mehr, was die einzelnen Maßnahmen betrifft. Eine Mitwirkung der Landesparlamente ist nicht vorgesehen.

Das Infektionsschutzgesetz wird erweitert, um „gerichtsfester“ zu sein, wie zuvor berichtet. Auf de-jure.org sind bereits 1.539 Entscheidungen (Urteile/Beschlüsse/Verfügungen) in Bezug zu den Maßnahmen zu SARS-CoV-2 aufgeführt.

Angst, das neue Machtmittel

Die Menschheit los zu werden mit einem Virus ist nicht gelungen!
Es gibt chemische Waffen,das wäre zu auffällig,es gibt biologische Waffen,das ist gescheitert aber es gibt noch eine andere „Waffe“!
Diese „Waffe“ist weder chemisch noch biologisch sondern sie ist psychologisch!
Man nennt es psychologische Kriegsführung!
Jage den Menschen ANGST EIN!!!!!
Angst vor einem Virus!
Angst vor Einschränkungen!
Angst deinen Arbeitsplatz zu verlieren!
Angst das es kein Klopapier mehr gibt!
Angst zu verhungern!
Angst das du die Stadt nicht verlassen darfst!
Angst um deine Kinder!
Angst zu sterben!!!
Angst,Angst,Angst!!!
Was macht diese Angst mit dir??????
Sie macht dir unter anderem Stress!
Stress und Angst ist in etwa die gleiche Emotion!!
Was passiert wenn du Angst und Stress hast?
Richtig …… dein Immunsystem arbeitet auf Hochtouren!
Warum……?
Weil du dich dann im permanenten Flucht oder Kampf Modus befindest!
Fliehen oder kämpfen!
Der Körper weiß nicht das es nur eine vorgestellte,gedankliche Angst ist,er kann das nicht unterscheiden!
Wenn du dich also ständig im Fight or flight Modus befindest,arbeitet dein Immunsystem auf Hochtouren!
Es gilt einen unsichtbaren Feind zu bekämpfen!
Über längere Zeit wird das Immunsystem schwach!
Bingo!!!
Ein schwaches IS kann den Körper nicht mehr schützen vor „Dingen“,die von außen kommen!
Unter anderem Viren!
Wir haben also da draußen ein eher harmloses Virus und ein schwaches Immunsystem,geschwächt durch Angst und Stress!
Wenn euch jetzt jemand sagt,dieses Virus ist gefährlich,dann bekommt ihr gleich noch mehr Angst!
Dann tragt ihr brav euere Masken,wascht euere Hände und haltet genug Abstand zu eueren Mitmenschen!
😳😳
All diese Vorsichtsmaßnahmen machen aber EINES GANZ SICHER,sie schwächen das Immunsystem NOCH MEHR!
Aus dem Grund da ständig Masken getragen werden und Hände gewaschen und Abstand gehalten wird,verlernt das IS zu kämpfen und wenn es dann aber doch mal mit dem Virus in Berührung kommt,dann weiß es gar nicht mehr was es zu tun hat!!!
Und nun überlegt mal!!!
Kinder sitzen in der Schule……
-ÄNGSTLICH!
-HÄNDE WASCHEND!
-ABSTAND HALTEND!
-GESTRESST!
-IM DURCHZUG!
-MIT MASKEN!
-EVENTUELL GETESTET!
-EINSAM!
BINGO📌📌📌📌📌📌
Was geschieht wenn eure Kinder krank werden durch solche wahnsinnigen Anordnungen???
IHR SELBER BEKOMMT AUCH jede Menge Stress,jede Menge Angst UM EUCH UND UM EURE KINDER!!!!
Und schon sitzt ihr in der Falle!
Keiner wird sich dann noch wehren,keiner auf die Straße gehen,DEN ANGST IST DIE GRÖSSTE ALLER WAFFEN!!!
Angst ist also der schlechteste Berater von allen!!!

DIE ZEHN NEUEN GEBOTE IN CORONAZEITEN

DIE ZEHN NEUEN GEBOTE IN CORONAZEITEN

ERSTES GEBOT
Ich bin Drosten, dein Gott. Du sollst keine anderen Virologen neben mir dulden. Mein Wort wird Gesetz, denn ich bin allmächtig und weise.

ZWEITES GEBOT
Du sollst den Lauterbach ehren und feiern. Höre ihm täglich zu, lerne und verstehe. Seine Weissagungen sind die Quelle der Erleuchtung, eine Inspiration und der Weg zum Heil.

DRITTES GEBOT
Vertrau den Medien, insbesondere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie sind ausgewogen, unabhängig, fair, investigativ, aufklärerisch und regierungskritisch. Sie nehmen dich fürsorglich bei der Hand und führen dich durch das finstere Tal. Sie geben dir die Information, die du benötigst und denken für dich. Traue keinen alternativen Medien, sie verwirren dich nur.

VIERTES GEBOT
Hüte dich vor den Aposteln der dunklen Seite der Macht. Die Bakhdis, Wodargs und Ballwegs dieser Zeit wollen dich verführen. Meide sie, melde sie, diffamiere sie, denn sie sind Apologeten der Unwahrheit, der Finsternis. Verbanne sie aus deinem Leben und blockiere sie.

FÜNFTES GEBOT
Trage immer eine Maske. Sie ist ein Zeichen des wahren Glaubens. Sie zeigt deine Jüngerschaft und deinen Gehorsam und deine Bereitschaft, die Wahrheit zu leben. Trage sie Tag und Nacht, drinnen und draußen, gib` sie den Kindern und melde alle, die sich verweigern. Führe diesen Kampf unerbittlich. Lass auch die Toten mit Maske beerdigen, als Zeichen der Bereitschaft, ins Himmelreich eintreten zu dürfen. Verfluche die Länder, die keine Maskenpflicht haben. Betrete sie nicht.

SECHSTES GEBOT
Bleib zu Hause und feiere nicht mehr. Alles, was dir früher Freude bereitet hat, ist von Übel. Lache und singe nicht, denn du schleuderst Aerosole in die Welt. Küsse und umarme nicht, denn Körperkontakte sind gesundheitsgefährdend. Geh nicht auf Feste, in Konzerte, in Gottesdienste, zur Kirmes, ins Stadion oder auf Weihnachtsmärkte. Zeige, dass du verstanden hast und du gut bist. Lebe vereinzelt und als Einzelwesen und zeige Mißtrauen gegenüber jedermann.

SIEBTES GEBOT
Lebe virtuell. Du kannst alles auch am PC machen. Joggen, tanzen, einkaufen, spielen, beten. Bete die neuen Herren an wie Zuckerberg und Bezos, lass dich überwachen, lass ab vom Bargeld, lass dich chippen. Es wird dir Erlösung bringen. Und lebe in Furcht, habe Angst, denn dies macht dich frei.

ACHTES GEBOT
Lass dich mit Impfstoffen impfen, die von Bill Gates empfohlen werden. Denke nicht nach, vertraue einfach. Dies ist das kürzeste Gebot, denn dies ist das wichtigste und einfachste.

NEUNTES GEBOT
Denunziere alle, die diese Gebote nicht annehmen. Kämpfe für deinen Glauben. Werde ein Blockwart der neuen Herren. Melde jeden Abweichler, kündige ihm die Freundschaft, isoliere ihn, stell ihn an den Pranger. Stell keine Fragen, informier dich nicht selbständig, zweifle nicht. Erziehe die Ungläubigen, strafe sie, kennzeichne sie.

ZEHNTES GEBOT
Freue dich auf eine neue Realität. Lass uns eine neue, schönere Welt bauen, die alle glücklich macht. Eine neue Ordnung soll entstehen, weltweit, in der kein Virus jemals wieder Furcht verbreitet. Lassen wir die Vergangenheit hinter uns, gesellige Wesen sind gefährlich. Wir wollen verantwortungsvolle Menschen, die uns bedingungslos folgen, die ihrer Regierung vertrauen, die für uns denkt und die für uns handelt. Wir schaffen eine neue Zeit mit neuen Menschen, wir danken Corona für diese Möglichkeit der Transformation. Die neue Zeit beginnt jetzt.

AMEN.